Kolumne: „Ablenkung vom Virus“ — Kulturtipps — Vol. 9

Beitragsbild: Simon Tritschler

Max Opel, MSS 12, berichtet wöchentlich im Rahmen seiner Kolumne „Ablenkung vom Virus — Buch- und Filmtipps“ von Büchern, Filmen und Serien, mit denen man sich vom aktuellen Geschehen ablenken kann und mit denen sich gemütliche Stunden zuhause verbringen lassen. Die Perspektive gibt hiermit den Startschuss und wünscht viel Spaß beim Lesen!

Hier geht es zum letzten Kolumnenbeitrag.

Filmempfehlung: „Walk the Line“ von James Mangold

Am 12. September. 2003 verstarb in Nashville, Tennessee einer der erfolgreichsten Sänger und Songschreiber. Der „Man in Black“, wie man ihn nannte, hatte in seiner langen Karriere etwa 500 Songs geschrieben, verkaufte mehr als 50 Millionen Tonträger und wurde mit 13 Grammy Awards ausgezeichnet. 

Und wer hat den Künstler erraten?

Es handelt sich natürlich um Johnny Cash, den berühmten Countrysänger mit der markanten Bassbariton-Stimme und dem sogenannten „Boom-Chicka-Boom“-Sound seiner Begleitband Tennessee Three.

Zwei Jahre nach seinem Tod erschien James Mangolds Filmbiografie namens „Walk the Line“ über den einflussreichen Johnny Cash, der nicht nur die Country-Musik, sondern auch Genres wie das Gospel, „Rockabilly“, den Blues, den Folk und den Pop bis hin zum Alternative Country prägte. 

Der Film zeigt Teile aus Johnny Cashs (Joaquin Phoenix) Kindheit, seine Zeit in Landsberg am Lech, den Beginn seiner Karriere als Musiker und natürlich seinen legendären Auftritt im Folsom State Prison. Außerdem beleuchtet der Film die erste Ehe von Cash mit Vivian Liberto (Ginnifer Goodwin) und seine zweite Ehe mit June Carter (Reese Witherspoon). Eine der spannendsten Teile ist aber Johnny Cashs Kampf gegen seine Drogensucht, die er letztlich bezwingt.

Alles in allem ist  „Walk the Line“ eine sehr gelungene Filmbiografie über einen sehr legendären Musiker. Jeder, der sich mit den Anfängen des Rock’n’Roll auseinandersetzt, sollte diesen Film sehen, denn Johnny Cash war ein einflussreicher Künstler in ebenjenem Genre.  

Johnny Cash: Hurt