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Halloween

von Finn Gasiorek, Klasse 5e

Im Jahr 1999 freuten sich zwei Freunde auf Halloween. Marlon verkleidete sich als blutiger Vampir und Luca trug ein gruseliges Skelett-Kostüm. Die Freunde verkleideten sich und gingen raus, um von Haus zu Haus zu ziehen, an den Türen zu klopfen und laut „Süßes oder Saures“ zu rufen. Die Straßen waren bereits dunkel und menschenleer, nur vereinzelt leuchteten gruselig geschnitzte Kürbisse in den Vorgärten. Sie füllten ihre Halloween-Taschen mit jeder Menge Süßigkeiten, lachten und machten sich dann auf den Weg. Als sie schließlich am dunklen Wald vorbeigingen, hörten sie plötzlich die Büsche rascheln. Sie gingen näher, bis plötzlich eine Gruppe von Fledermäusen hinausflog. Beide erschraken und blieben vor Angst starr stehen. Plötzlich huschte eine pechschwarze Katze mit leuchtend grünen Augen über ihren Weg und fauchte sie kurz an, bevor sie im dunklen Unterholz verschwand. Nach diesem Ereignis gingen sie eine Abkürzung durch den Friedhof.

​Am Tor des Friedhofs hing ein Schild mit den Worten: „Achtung, Betreten an Halloween verboten.“ Die beiden dachten, es wäre ein Streich, ignorierten das Schild und betraten den Friedhof. Darauf bildete sich schnell ein Nebel im Friedhof, und sie hörten etwas wie einen Stein, der hinunterfiel.

​Plötzlich gingen die Grablichter aus und die Beerdigungsglocke läutete dreimal schwer und dumpf. Marlon und Luca hörten wieder das Geräusch eines fallenden Steines. Dicht gefolgt von einem lauten, bedrohlichen Knattern. Aber dieser angebliche Stein war ein maskierter Mann mit einer Kettensäge, der mit einem Blick andeutete, dass sie sterben würden. Sie schrien und rannten um ihr Leben, und der Kettensägenmann rannte ihnen hinterher, während das laute Kreischen der Motorsäge immer näher kam. Beide Freunde stolperten über Steine, Ästen und den Baumwurzeln von den Bäumen, bis sie hart zu Boden stürzten. Sofort rappelten sich die beiden wieder auf, drehten sich um und warfen den Kettensägenmann mit Stöcken und den Steinen, die am Boden lagen.

​Der maskierte Mann ließ die Kettensäge fallen, nachdem ein Stein seinen Kopf traf und er bewusstlos umfiel auf den Boden. Als Marlon und Luca den Kettensägenmann bewusstlos am Boden sahen, rannten die beiden schnell nach Hause und erzählten alles ihren Müttern von den Fledermäusen, der schwarzen Katze, dem Nebel und dem Kettensägenmann. Lucas Mutter nahm Luca in den Arm. Als dies geschah, wachte Luca auf und fragte sich, ob es nur ein Traum gewesen war. Er sah aus dem Fenster und im Garten lag die Kettensäge von dem Mann. Luca lief ein kalter schauer über den Rücken, denn er wusste, dass es kein normaler Traum gewesen war.

Ende