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Das Gruselschloss

Es war eine stürmische Nacht, als eine Gruppe von Freunden beschloss, das verlassene Schloss am Rande des Dorfes zu erkunden. Gerüchte besagten, dass es dort spukte und ein Geist namens Graf von Grusel sein Unwesen trieb. Ausgerüstet mit Taschenlampen und einer Menge Mut machten sie sich auf den Weg.

Als sie das Schloss betraten, knarrten die alten Dielen unter ihren Füßen, und der kalte Wind ließ die Türen quietschen. Plötzlich hörten sie ein leises Flüstern, das durch die Hallen hallte. „Das ist nur der Wind“, versicherte Max, der immer der Mutigste war. Doch als sie weitergingen, sahen sie einen Schatten, der sich schnell hinter einer Wand versteckte. Die Freunde schauten sich an und beschlossen, dem Schatten zu folgen. Sie fanden sich in einem großen Saal wieder, in dem ein Tisch mit alten, staubigen Speisen gedeckt war. Plötzlich fiel ein Kronleuchter mit einem lauten Krachen zu Boden. „Das war sicher ein Zeichen, dass wir gehen sollten!“, rief Lisa, und alle rannten zur Tür. Doch die Tür war verschlossen! In diesem Moment erschien der Graf von Grusel, ein gespenstischer Anblick mit einem breiten Grinsen. „Willkommen zu meinem Festmahl!“ sagte er mit einer tiefen Stimme.

Doch anstatt Angst zu haben, begannen die Freunde zu lachen, als sie bemerkten, dass der Graf nur ein verkleideter Nachbar war, der sie erschrecken wollte. Sie verbrachten den Rest der Nacht damit, Geschichten zu erzählen und zu lachen, und das Schloss war nie wieder so gruselig wie an diesem Abend.

Yuvrai Singh, 7b

Foto: Pixabay