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Was sind die Reflexionstage?

Was sind die Reflexionstage?” Das fragten wir uns alle, als wir am Montagmorgen zusammen auf dem Parkplatz mit unserem Gepäck standen. Von vielen hatten wir gehört, dass es ach-so-spannend und toll gewesen war und es gab folglich ziemlich hohe Erwartungen; nur hatten wir keinen blassen Schimmer was uns tatsächlich begegnen würde. Es stellte sich heraus, dass es ganz anders war als wir dachten, es aber sehr viel Spaß gemacht hat. Wir haben alle und uns selbst mit verschiedenen Methoden kennengelernt.

Aber das wussten wir zu der Zeit noch nicht. Unsere Koffer wurden in den Wagen geräumt, ging es zur Bushaltestelle.

Eine Busfahrt und eine Unterhaltung später liefen wir auf dem Pfad zum Aschbacherhof inmitten einer Waldoase in der Umgebung von KL.

Wir halfen, Essen und mysteriöse Kästen reinzutragen und verteilten uns auf die Zimmer. Mit Hausschuhen an den Füßen und in einen bequemen Gemeinschaftsraum, in dem Aktivitäten stattfanden, fühlten wir uns schnell wohl.Dann ging es richtig los. Ein paar Eisbrecher und Übungen und ein bildhaftes Reflektieren auf die vergangene Woche bildeten den Auftakt in diese ungewöhnliche Atmosphäre.

Obwohl man sie eigentlich schon kannte, fühlte es sich an, als würde man seine Klassenkameraden und Lehrerinnen von Neuem kennenlernen.

Durch das ungewohnte Umfeld ohne schulischen Druck könnte man offener reden und über tiefere Dinge ins Gespräch kommen.

Die verschiedenen Aktivitäten gaben Anstöße dazu, seine Mitschüler/Lehrerinnen von einer ganz neuen Seite zu erleben. Nicht nur Meinungen über Fächer oder das Schulgeschehen im Allgemeinen wurden ausgetauscht, sondern auch ganz persönliche Wünsche und Ziele. Zum Beispiel wurden unsere verschiedenen Lebensperspektiven und ihre Einzigartigkeit durch unsere Aktivitäten verdeutlicht und nebeneinander gestellt. Das war aber nicht alles: Es ging für jede Mahlzeit für die jeweilige Kochgruppe ans kochen. Gelegenheit, während der Arbeit und der gemeinsamen Mahlzeit zu reden. Es gab kein schlechtes Gericht und selbst der Abwasch wurde durch interessante Gespräche zum Pluspunkt. Außerdem der kreativen Programmpunkte, die aus ungewohnten Aufgaben bestanden, zu denen aber jeder etwas beisteuern konnte; gab es Ausflüge, Spiele und Musik, die alle gute Erinnerungen hinterließen.

Wir wurden eine richtige Gemeinschaft, die sich gegenseitig umeinander kümmerte und zusammen Probleme löste, z. B. bei dem kaputten Backofen in der Küche.

Alles in allem war es eine tolle Zeit, die viel zu schnell vorbeiging.

Am Ende lachten wir über gemeinsame Scherze und gaben überwiegend positives Feedback.

Also, was sind die Reflexionstage? Lasst euch überraschen. Auf jeden Fall etwas sehr Empfehlenswertes.

Anne Reese