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Der Biber war an der Burg

Jedes Jahr im Herbst besucht der Biber das BurgGymnasium: Schon seit Jahren nehmen beinahe alle Schüler:innen in ihrem Mathematik-Unterricht am bundesweiten Wettbewerb „Informatik-Biber“ teil und testen auf spielerische Weise, wie gut sie Probleme algorithmisch lösen können. Jetzt kam wieder ein großes Paket voller Urkunden an.

Über den Informatik-Biber

Die Initiative Bundesweite Informatikwettbewerbe wird von der Gesellschaft für Informatik und zwei Forschungsinstitutionen (Fraunhofer und MPI) getragen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Als Ziel beschreiben sie selbst, „bei jungen Menschen das Interesse für Informatik wecken, Begabungen aufzuspüren und zu fördern“. Das erreicht die Initiative vor allem durch drei Schüler:innen-Wettbewerbe:

Der Informatik-Biber richtet sich an alle Schüler:innen ab der dritten Klasse und fördert spielerisch die Informatik-Kompetenzen in ihrer gesamten Breite. Am Burg-Gymnasium nehmen fast alle Schüler:innen in ihrem Mathematik-Unterricht am Wettbewerb teil. Der Jugendwettbewerb Informatik (jwinf) soll Schüler:innen ans Programmieren heranführen. Am BurgGymnasium betreut Herr Rosemann eine Programmier-AG, in der der Wettbewerb vorbereitet wird. Absolute Spitzenförderung ist der Bundeswettbewerb Informatik (bwinf), bei dem sehr herausfordernde Programmier-Probleme selbstständig gelöst werden müssen.


Mit knapp 500 Teilnahmen im Jahr 2023 ist das BurgGymnasium mit großem Abstand Spitzenreiter unter dem Kaiserslauterer Schulen. „Aktuell führt ein Bundesland nach dem anderen ein Informatik-Pflichtfach ein, um der wachsenden Rolle von Informationen und Algorithmen gerecht zu werden. Rheinland-Pfalz hat das noch nicht entschieden. Wir versuchen deshalb auch ohne Pflichtfach durch Angebote wie das Wahlfach Computer in Klassenstufe 7 und eben solche Wettbewerbe unsere Schüler:innen bestmöglich auf eine digitale Welt vorzubereiten“, erklärt Informatik-Lehrer Herr Rosemann. Seit 2022 kann man diese Bemühungen auch an der Auszeichnung als digitale Schule erkennen.

Dreizehn besonders erfolgreiche Schüler:innen konnten erste und zweite Preise erringen, die auch mit einem kleinen Sachpreis verbunden sind: In der sechsten Klassenstufe gab es erste Preise für Felix Hövel, Leon Heusermann (beide 6b), Hailey Cupps und Sofia Pacifici (beide 6c). Sie konnten bei allen zwölf Aufgaben die volle Punktzahl erreichen. Fanny Bold, Klara Widera und Greta Schuff aus der 9a erreichten einen zweiten Preis; Mia Reuland und Emma Mägel aus der 9b sogar einen ersten Preis. In der 10b konnten Arian Reinhardt und Dennis Militello einen 2. Preis erringen. Auch Rouven Böttcher und Daniel Schröder (MSS 11) konnten sich über einen 2. Preis freuen.

Unser Schulleiter Herr Schneble überreichte die Urkunden und Preise für diese hervorragenden Leistungen persönlich. Daneben konnten sich mehr als 100 Schüler:innen über einen dritten Rang freuen, der zwar nicht mit einem Sachpreis ausgezeichnet wird, aber auch ein sehr erfolgreiches Abschneiden beim Wettbewerb bedeutet.