Poppig, eindrucksvoll und weihnachtlich zugleich: Weihnachtskonzert

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Am 17. Und 18. Dezember 2018 fand das traditionelle Weihnachtskonzert des BurgGymnasiums statt. Dieses Jahr musste das Konzert in die Aula verlegt werden, denn in der Stiftskirche herrschen derzeit Sanierungsarbeiten. Aufgrund dieser Gegebenheit wurde das Konzert auf zwei Termine umverteilt, damit auch wirklich alle Besucher etwas von der vorweihnachtlichen Stimmung auffangen konnten.

Eingeleitet wurde das erste Konzert am Montag von einer Eingansrede unseres stellvertretenden Schulleiters, Herrn Schneble. Thema dieser kurzen Ansprache war die alljährliche Zerschlagung der Hoffnung, in der Vorweihnachtszeit dem üblichen Alltagsstress, der sich gerade so kurz vor Weihnachten verdichtet, zu entkommen. Auch zeigte sich Herr Schneble optimistisch, dass unser adventliches Konzert nächstes Jahr wieder in der Stiftskirche stattfinden kann. 

Den Grundstein für einen weihnachtlichen Abend legten unter Leitung von Herrn Bendel unsere Bläserklassen 5b und 6b, die ihr musikalisches Talent mit Werken wie „Jingle Bells“ (5b) oder „Jesu bleibet meine Freude“ (6b) auf die Probe stellten. Hat man hier zugehört, weiß man nun: Die Bläserklassen des BurgGymnasiums sind ein wahrer Ort des Talents!

Der Orientierungsstufenchor vertiefte anschließend das schon vorherrschende weihnachtliche Ambiente in unserer Aula. Unter der imposanten Leitung von Ninette Mayer ließ es der Chor der Fünft- und Sechstklässler ordentlich krachen: Gleich vier Stücke präsentierte uns der Chor voller junger, talentierter Gesangsstimmen. Man konnte unter anderem bei den Aufführungen von „Weihnacht ist auch für mich“ oder „Last Christmas“ die Leidenschaft zum Singen spüren. Ein Lächeln stand unseren jüngeren Sängern bei der Performance stets ins Gesicht geschrieben!

Als nächstes bereicherte das Vororchester mit der „Sinfonie mit dem Paukenschlag“ und dem englischsprachigen Weihnachtsklassiker „We wish you a Merry x-mas“ die nun weihnachtlich voll eingestimmten Besucher des Konzertes.

Anschließend war es für die Wood & Brass-Sisters an der Zeit, dem Publikum ihre musikalische Verwandtschaft zu demonstrieren. Die restlichen Mitglieder einer ehemaligen Bläserklasse führten das Werk „Dormi non piangere“ und die instrumentalische Untermalung von „Last Christmas“ auf. Die Musikerinnen dieser am BurgGymnasium gegründeten Band bewiesen während dieser Aufführungen großes Talent und das Publikum honorierte die Schwestern, deren Verbindung nicht in den Genen, sondern in der Musik liegt, mit großem Applaus. 

Die „Stars des Abends“: Diesem Titel kamen die gesanglich engagierten und begabten LehrerInnen unserer Burg mehr als gerecht. Wirklich großartig und weihnachtlich angehaucht kam die Performance des Stückes „The very best time of year“ des Lehrer-Chors an. Kulturell vielfältig ging es bei der nächsten Darbietung zu, denn der Chor aus Lehrern präsentierte das aus dem Kongo stammende Stück „Eyenga Mbotoma“. Hierbei unterstütze John Musian die singenden Lehrer instrumentalisch mit einer rhythmisch anspruchsvollen Begleitung auf den Kongotrommeln. 

Jetzt war es an der Zeit für das Sinfonieorchester, noch mehr musikalisch ausgelöste Weihnachtsstimmung zum Publikum zu transferieren. Mit dem Musikstück „A Christmas Festival“ brachte das Musikensemble das Publikum auf weihnachtliche Gedanken, die Aufführung klang sehr vielfältig und das Engagement, sowie die Mühe, die hinter dem Einstudieren von musikalischen Werken steckt, kam auch hier, wie bei allen anderen Aufführungen, zum Ausdruck. 

Das Programm des Weihnachtskonzertes führte einen nun in ein beeindruckendes Zusammenspiel der Gesangstimmen bei den Aufbereitungen von „O come, O come Emanuel“ und „Christmas Lullaby“ des BurgChors. Helle und klare Stimmen waren bei beiden musikalischen Interpretationen klar herauszuhören, die Entführung in die vorweihnachtliche Stimmung hatte zu diesem Punkt des Abends ihren Höhepunkt erreicht. 

Der poppige und rasante Teil des Abends durfte natürlich keinesfalls ausfallen – die BurgBigBand führte stimmungsvoll und mit besonders viel Wumms die beiden Stücke „Now rock you rested gentlemen“ und „Rudolph the red nose reindeer“ auf. Herr Bendel war einer der Promis des weihnachtlichen Abends, denn er beeindruckte das gesamte Publikum mit der schwierigen Kunst, welcher er aber voll und ganz mächtig ist, gleich mehrere Musikensembles auf einmal zu leiten und zu dirigieren! 

Traditionell finden unsere Konzerte mit einer TUTTI-Aufführung ein gelungenes Ende. Das war auch dieses Mal nicht anders, nur dass mit „TUTTI“ diesmal auch das Publikum miteinbezogen wurde! Als nach einer Weile alle Mitwirkenden der Musikensembles auf der Bühne ihren Platz gefunden hatten, stimmten die Musikerinnen und Musiker zu „Stille Nacht“ ein. Ab der zweiten Strophe dann stieg das Publikum in die Performance mit ein, was viele im Publikum in die Endphase der weihnachtlichen Entführung des Abends eindringen ließ. 

Enden sollte das Konzert so, wie es begonnen hat: Zum Abschluss bekundete Herr Schneble seinen besonderen Stolz auf die Mitwirkenden der Musikensembles. Was natürlich nicht fehlen durfte, war die Verkündung, dass die engagierten MusikerInnen am nächsten Tag die erste Stunde freibekamen, was gerade die Jüngeren dazu ermutigte, zu Freudensprüngen auf der Bühne anzusetzen.

Simon Tritschler