Eindrücke aus St. Quentin
Am Freitag dem 24.05.2019 ist die Gruppe der 7a, die Französisch als erste Fremdsprache hat, auf den Schüleraustausch nach St. Quentin gefahren. Nach einer ca. sechs stündigen Busfahrt kamen wir gegen 14 Uhr an der Schule unserer Austauschpartner (collège Jean Moulin) an. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung, einem gemeinsamen Essen und einem Ausflug in die Innenstadt sind wir dann zum ersten mal zu unseren Austauschpartnern nach Hause gefahren. Ich wurde sehr freundlich auch von der Familie meiner Austauschpartnerin aufgenommen und trotz ein paar anfänglichen Schwierigkeiten bei der Verständigung, gab es keine Probleme. Das Wochenende wurde für Freizeitaktivitäten mit den Familien oder kleinen Gruppen aus uns und unseren Austauschpartnern genutzt. So ist zum Beispiel eine Gruppe in das Schwimmbad von St. Quentin oder in die Trampolinhalle gegangen. Auch sind einige, eingeschlossen mir und meiner Austauschpartnerin, in einem Park, klettern und in die Stadt gegangen. Am Samstag Abend gab es noch eine kleine Feier mit unserer Gruppe und weiteren Franzosen die vor uns an dem Austausch teilgenommen haben. Diese haben später noch für uns gesungen und zusammen hatten wir einen schönen Abend. Montags haben wir uns um acht Uhr an der Schule getroffen um gemeinsam einen Ausflug nach Amiens zu machen. Dort haben wir uns die Kathedrale Notre Dame d’Amiens (seit 1981 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO) angeschaut, bevor wir eine Bootsfahrt durch eine wunderschöne Landschaft aus Gärten und Felder (hortillonnages) gemacht haben. Danach sind wir mit dem Bus weiter, in den Zoo gefahren, wo wir in Gruppen ein Quiz lösen mussten. Zum Abschluss des Tages, hatten wir noch etwas Zeit die Stadt für uns zu erkunden und kleine Souvenirs zu kaufen, bevor wir Nachmittags wieder nach St. Quentin gefahren sind. An diesem Abend habe ich mich noch lange mit meiner Austauschpartnerin unterhalten und obwohl wir beide die Sprache des anderen nicht sehr gut beherrschten, kamen doch auch ziemlich tiefgründige Themen auf und es war sehr schön. Am Dienstag sind wir gemeinsam in die Schule gegangen, einige auch in die Grundschule. Jedoch nur bis zum Nachmittag, wo wir, ohne Austauschpartner, in das musée des papillons und anschließend in die Innenstadt gegangen sind. Gegen fünf Uhr sind wir dann wieder alle zusammen, für die offizielle Begrüßung durch den Bürgermeister Monsieur Grandin, in das Rahthaus gegangen. Mittwochs sind wir vormittags wieder in die Schule gegangen und gegen 13 Uhr mit dem Bus zurück nach Kaiserslautern gefahren. Trotz mancher Komplikationen zwischen manchen Austauschpartnern, war es für uns alle eine sehr schöne Erfahrung, bei der wir Vieles erlebt haben und jedenfalls ich, für meinen Teil, kann sagen, dass ich es jederzeit wieder machen würde und sogar schon ein außerschuliches Treffen mit mir und meiner Austauschpartnerin in Planung ist.
Sophie Schneider, 7a








