Malu Dreyer: Stolz auf Theaterkultur

Beitragsbild: Die PreisträgerInnen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Pfalztheater-Intendant Urs Häberli (ganz rechts) (Bild: S. Tritschler)

Als Einklang der aktuell stattfindenden ersten Theatertage Rheinland-Pfalz fand am 1. März die Verleihung des Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreises im Pfalztheater statt. 
Der Else-Lasker-Schüler-Preis ist mit einem Gesamtpreisgeld von 20.000 Euro einer der höchstdotierten Dramatikerpreise Deutschlands und wird seit 1993 im Zwei-Jahres-Turnus ausgeschrieben. 
Die namensgebende Dichterin Else Lasker-Schüler emigrierte 1933 in die Schweiz und wurde durch ihre schwärmerisch-visionäre Dichtung bekannt. 

Theater-Intendant Urs Häberli bezeichnete es als einen „Ritterschlag“, mit den Theatertagen das erste Theaterfestival dieser Art in Rheinland-Pfalz ausrichten zu können. Auch betonte Häberli die Absicht, den Dialog mit dem Theaterpublikum durch das Festival zu vertiefen. 

Ministerpräsidentin Dreyer bei ihrer Rede (Bild: S.T.)

Dreyer erinnerte vor allem an das Vermächtnis der „großen Literatin“ Else-Lasker-Schüler und bekundete ihren Stolz hinsichtlich der Theaterkultur von Rheinland-Pfalz, die durch die Theatertage wunderbar ergänzt werde. Der Dramatikerpreis wurde in der Amtszeit von Kulturministerin a.D. Rose Götte, die ebenfalls am Abend anwesend war, eingeführt – auch hieran erinnerte die Regierungschefin des Landes Rheinland-Pfalz in ihrer Rede. Malu Dreyer erklärte, für sie sei es hochspannend, im Rahmen der Theatertage zu sehen, was an Theaterkunst in Rheinland-Pfalz geleistet werde. 
In ihrer Rede verkündete Malu Dreyer ebenfalls die PreisträgerInnen: 
Die mit 10.000 Euro am höchsten dotierte Auszeichnung ging an die Autorin Felicia Zeller für ihr Gesamtwerk.
Der erste Stückepreis, mit 5000 Euro dotiert, ging an Caren Jeß für ihr Stück „Der Popper“. Der zweite Stückepreis, mit einem Preisgeld von 3000 Euro ausgestattet, wurde Leon Ospald für sein Stück „Guppysterben“ verliehen. Das Stück von Magdalena Schrefel „Ein Berg, viele“ wurde mit dem dritten Stückepreis ausgezeichnet, der mit 2000 Euro dotiert war. 

Alle Preise wurden durch die Ministerpräsidentin persönlich überreicht. 

Nach der Verleihung der Preise folgten kurze schauspielerische Darbietungen aus den mit den Stückepreisen ausgezeichneten Theaterstücken. 

Simon Tritschler, Chefredakteur