Kolumne: „Ablenkung vom Virus“ — Kulturtipps — Vol. 10

Musiktipp: „London Calling“ von The Clash

Über das 1979 erschienene Doppelalbum schieb das Musikmagazin „New Musical Express“ einst: „‘London Calling’ ist das erste Clash-Album, das seinem Mythos vollauf gerecht wird, wobei es die unverdaulicheren Aspekte dieses Mythos größtenteils weglässt. Teilweise klingt es wie nichts, das sie jemals vorher aufgenommen haben, und doch ist das im Endeffekt die bislang Clash-mäßigste Clash-Platte.“ 

In diesem Album übernahmen Joe Strummer und Mick Jones Gitarre, Gesang und Piano.  Paul Simonon spielte Bass und sang das von ihm geschriebene Lied „ The Guns of Brixton“. Das Schlagzeug wurde wie seit 1977 üblich von Nicky „Topper“ Headon gespielt. Die Musiker Micky Gallagher (Orgel), John „Irish“ Earle (Saxophon), Chris Gower (Posaune), Dick Hanson (Trompete) und Ray Beavis  (Saxophon) wirkten ebenso am Album mit.

„London Calling“ ist ein Wendepunkt in der Geschichte von „The Clash“, denn mit diesem Album entwickelten sich die Punks weiter. In diesem Album sind Lieder wie „Train in Vain (Stand by Me)“, „Rudie Can’t Fail“ oder „Revolution Rock“ enthalten. Diese Lieder gehören eher Genres wie Reggae, New Wave, Pop oder „Post-Punk“ an. „Death or Glory“ ist das einzige Lied, welches sich wirklich dem Punk zuordnen lässt. Doch das berühmteste Lied dieses Albums ist „London Calling“.

Das Album „London Calling“ gilt als Meilenstein der Rockmusik und taucht in diversen Bestenlisten auf vorderen Plätzen auf. Und meiner Meinung nach ist es das beste Album von „The Clash“.